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Er
fertigte viele Zeichnungen und Vorarbeiten für das
Landschaftsmuseum an, aber auch Kulissenmalerei für die Heimatbühne
Bad Düben, unter anderem 1948 für die Aufführung „Singende
klingende Heimat“ mit neuen Heimatliedern und Gedichten. Mit den
intensiven Bestrebungen Willy Winklers und seiner
Arbeitsgemeinschaft in der Burg Düben ein Museum einzurichten,
wurde Haffners Wirkungsstätte 1953/1954 in die Räume des späteren
Landschaftsmuseums verlegt.Die Ausstellung umfasst mehr als 60
Arbeiten, darunter viele, bisher ungezeigte Leihgaben der Familie
Haffner aus Leipzig. Die älteste Arbeit ist aus dem Jahre 1888 und
dokumentiert eindrücklich Haffners frühes Talent für
Illustrationen. Vermutlich hat er eine Zeichenschule besucht und später
auch für das Bibliographische Institut in Leipzig Bücher bzw.
Lexika gestaltet. Auffällig ist auch seine Tierliebe, die besonders
in den verschiedenen Vogelstudien augenscheinlich wird. Seine
Naturverbundenheit, die ihn auch im hohen Alter immer wieder in die
Dübener Heide und ihre kleinen Ortschaften führte, offenbart sich
in den vielen Skizzen und Zeichnungen, die zum umfangreichen Bestand
des Landschaftsmuseums gehören. Zeitzeugen erinnern sich, dass er
weite Wanderungen unternahm und voller Freude war, schöne Skizzen
machen zu können. |

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