Sonderausstellungen / Aktuelles

AKTUELLES
13. Museumsgespräch
12. Februar 2012, 14:00 Uhr

Das diesjährige Museumsgespräch wird gemeinsam mit der Außenstelle Leipzig des BStU organisiert. Innerhalb des Museumsgespräches referiert der Leiter der Außenstelle Frankfurt/Oder, Herr Sielaff zum Thema Postkontrolle des Staatssicherheitsdienstes. 
Wir bitten um Verständnis für die begrenzten Platzkapazitäten und daher um rechtzeitiges Kommen.

 
Bürgerberatung durch den BStU, Außenstelle  Leipzig
Termine: 14.02.2012
15.02.2012
10.04.2012
11.04.2012
jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr
Weitere Informationen zur Arbeit und zu Veranstaltungen des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR finden Sie unter: www.bstu.de

AUSSTELLUNGEN
12. Februar 2012, 14:00 Uhr
13. Museumsgespräch
 
12. Februar  bis 15. April 2012
Freiheit für meine Akte | Wanderausstellung der Außenstelle Leipzig des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Eröffnung: Sonntag, 12. Februar 2012, 15:30 Uhr
 
26. Februar, 16:00 Uhr
Lesung mit Manfred Sacher | In den Klauen der Stasi
  
12. März 2012, 15:00 Uhr
Günter Tempelhof | Vortrag über [Bad] Düben & sein Militär - Etappen der Entwicklung der Garnisonstadt
 
30. März, 18:00 Uhr
"Gulag und Genossen - Aufzeichnungen eines Überlebenden" 
Lesung und Zeitzeugengespräch mit dem Autor Günther Rehbein  
22. April bis 15. Juli 2012
Günter Fiedler | Hüllenlos – Aktfotografie
Eröffnung: Sonntag, 22. April 2012, 15:00 Uhr
 
20. Mai 2012 
Beteiligung am Internationalen Museumstag unter dem Motto: Welt im Wandel – Museen im Wandel | Angebote für Familien und Büchermarkt
 
22. Juli bis 30. September 2012
Ted Behrens | Beziehungen – Skulpturen
Eröffnung: Sonntag, 22. Juli 2012, 15:00 Uhr
 
07. Oktober - Januar 2013
Gemeinschaftsausstellung mit dem Fotokurs der Kreisvolkhochschule Delitzsch, Zweigstelle Bad Düben
Eröffnung: Sonntag, 7. Oktober 2012, 15:00 Uhr
 

Stand: Januar 2012
Änderungen vorbehalten!
Yvette Steuer


 

Nachlese
Mittelschüler deuten das Museum und seine Objekte selbst...
 

Archiv


 A K T U E L L E S

Mittelschüler deuten das Museum und seine Objekte selbst...

Am 22.12.2011 kamen 20 Schüler einer 7. Klasse der Mittelschule Bad Düben zu einem Besuch in das Landschaftsmuseum.
Im Losverfahren wurden vier Gruppen gebildet, die sich mit jeweils einem Thema und den entsprechenden Aufgaben beschäftigen sollten. Das Team des Museums erstellte im Vorfeld dazu Aufgabenblätter und eine kurze Erläuterung zum Thema. Gearbeitet wurde in den Gruppen Quellen, Pflanzen, Handwerk und Porträts. Aufgabe war es zum einen viele Objekte zu finden und im zweiten Schritt zu entscheiden, was davon man in fünf Minuten seinen Mitschülern vorstellen möchte. Lernen in Bewegung und im Team, dabei fächerübergreifend, die eigene Arbeit  dokumentierend und zum Schluss bestimmend, was für die Zuhörer interessant sein könnte, waren Hauptinhalte dieser kurzweiligen 1,5 Stunden.
... und während die Schüler arbeiteten, bereiteten die Lehrerinnen im Burgwächterhäuschen ein Weihnachtsfrühstück vor.
Zu den Präsentationen waren dann alle wieder gemeinsam unterwegs.
Das Landschaftsmuseum möchte sich an dieser Stelle für die tolle Zusammenarbeit bedanken.

 

 

 


A U S S T E L L U N G E N
 

Über die Brücke der Stadt...

Über die Brücke der Stadt gibt es einiges zu berichten und längst ist noch nicht alles dazu erzählt oder gar erforscht.


Die neue Ausstellung beschäftigt sich mit dem wohl wichtigsten Bauwerk der Stadt (Bad) Düben. Legt man die Ersterwähnung einer hölzernen Brücke 1226 zugrunde, könnte man hier von einem 785jährigen Jubiläum eines begeh- und befahrbaren Muldeübergangs sprechen.
Der Besucher kann in über 60 Fotografien und einigen anderen Bildquellen die Entwicklung der Muldebrücke nachvollziehen. Zu unterschiedlichen Zeiten in den Jahrhunderten geben die Ansichten der Muldebrücke meist auch einen Blick auf das Panorama der Stadt frei, mit dem sie immer verbunden bleibt. 
In Ergänzung und Erläuterung zu den Bildern werden Quellen aus der jeweiligen Zeit präsentiert, in denen die Bedeutung dieses Bauwerkes über die Jahrhunderte festgehalten wurde. 1877 anlässlich der Einweihung einer neuen zwei Halbbogen-Brücke klingt das beispielsweise so: „... mit Dank endlich gegen sämtliche Gewerke und Bauleute, welche mit dem Fleiß und Ausdauer an der Gestaltung der neuen Brücke gearbeitet haben, - auf das für unsere Stadt so hochwichtige Werk hinblicken, geben sie sich der Hoffnung hin, dasselbe werde, wie es eine Zierde für unsere Stadt ist, so auch ein Mittel der Neubelebung des Verkehrs und des Erwerbs für dieselbe werden, besonders wenn dem Brückenbau recht bald die schon längst erhoffte Aufhebung des sehr drückenden Brückenzolles folgen sollte.“


Die Ausstellung schlägt den Bogen bis ins Zeitgeschehen, zeigt die aktuelle Baumaßnahme und dokumentiert die Änderung der Farbgebung. In der Ausstellung wird anschaulich, dass der ständige Wandel des Verkehrs bzw. des Transportwesens unweigerlich dazu führt, dass selbst ein statisch ausgeklügeltes Bauwerk regelmäßig Umgestaltungen unterworfen ist.

Zur Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen. Darüber hinaus kann die Ausstellung bis Februar 2012 besucht werden.


Neubau der Brücke um 1945
im Vordergrund Reste der 1877
eingeweihten Zwei- Stahlbogenbrücke

Brücke des Friedens, 1959

Ein- und Ausblick, um 1986

Schaulustige, Juli 1996